ís og eldur, or how to carry a wound, 2024

Performance (15.06.2024) und Installation
3 schwebende Silhouetten aus Reisetagebuch, Lavastein in Kalksandsteinwand, Performancepartiturim Rahmen der Meisterschüler:innenausstellung im Gerhard-Marcks-Haus Bremen 

ein Vulkanausbruch, sich hineinversetzen, sich herausversetzen, zum Vulkan werden, den Vulkan in sich selbst verwandeln, die Erde bebt, pulsiert, rhythmisch, eine Fläche zum Einschreiben, Erlebtes, Gefühle, Lebendigkeit, ein Reisetagebuch in ein Buch über Islands Naturgewalten, Eis und Feuer, auf den Leib geschneidert, zu Silhouetten von Erlebtem, schweben wie Häute oder Schichten vor den großen Fenstern, Spiegelung im Glas, in die grüne Natur. 

„This is how systems develop and perhaps the difficult thing is that we don’t know beforehand what kind of change each event has in the system.“ (mbl.is) – Am 29. Mai 2024 brach Svartsengi auf der Halbinsel Reykjanes erneut aus und öffnete eine Kilometer lange Erdspalte im Süden von Reykjavik

Performance 15.06.2024 im Gerhard-Marcks-Haus Bremen Fotos: Leon Sahiti

Performance Partitur, Ausstellungsansicht

3 Kleider für Anziehpuppen aus Papier, zusammengesetzt aus Reisetagebuch ís og eldur (Eis und Feuer)

Kleiderdetails